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Satzung






Rumi Kulturforum

Grabenstr. 32, 73033 Göppingen


  • §1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
  1. Der Verein trägt den Namen: Rumi Kulturforum
  2. Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen. Nach Eintragung in das Vereinsregister erfolgt der Zusatz eingetragener Verein, abgekürzt e.V..

3 .Der Verein hat seinen Sitz in Göppingen

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • §2  Zweck und Ziel des Vereins
  1. Der Verein verfolgt folgende zwei Hauptzwecke
  2. a) Förderung gemeinnütziger kultureller und religiöser Zwecke
  3. b) Förderung der Jugendhilfe

Diese Zielen sollen durch folgende Maßnahmen und Aktivitäten verwirklicht werden:

  1. Dialog zu anderen Religionen und Kulturen aufbauen und pflegen.
  2. Nach Bedarf und Anfragen von öffentlichen Einrichtungen können Veranstaltungen zu religiösen Themen für die Allgemeinheit angeboten werden.
  3. Bereitstellen von schriftlichen Informationen über den Islam sowie islamischer Literatur in deutscher Sprache.
  4. Organisation und Durchführung von wissenschaftlichen Seminaren, Kolloquien und Vorträgen über alle Religionen und Kulturen.
  5. Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zur islamischen Kunst und Musik
  6. Unterhaltung eines öffentlichen Gebetsraumes für die Allgemeinheit ohne selbst Träger einer islamischen Gemeinde zu sein.
  7. Ausrichtung von religiösen Festen zugänglich für die Allgemeinheit

 

Hauptzwecke zu b) sollen durch folgende Maßnahmen und Aktivitäten verwirklicht werden:

  1. Beratung von Jugendlichen in Berufs- und Bildungsangelegenheiten durch Unterhaltung eines Jugendheimes
  2. Beratung der Jugendlichen in Familien- und Erziehungsangelegenheiten, sowie allgemeinen Angelegenheiten durch Unterhaltung einer Erziehungsberatungsstelle.
  3. Kulturreisen für Jugendliche organisieren.
  4. c) Bei seiner Tätigkeit legt der Verein wert auf die Zusammenarbeit mit allen sozialen, öffentlichen, privaten, kirchlichen und wissenschaftlichen Organisationen, die den in Absatz b) beschriebenen Zielen des Vereins förderlich sind.
  5. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  1. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.
  2. Der Verein ist politisch neutral und ist für jedermann zugänglich.
  3. Die Funktionen im Verein sind ehrenamtlich.

 

  • § 3  Erwerb der Mitgliedschaft
  1. Der Verein besteht aus
  2. a) ordentlichen Mitgliedern,
  3. b) fördernden Mitgliedern und
  4. c) Ehrenmitgliedern.
  5. Ordentliches oder förderndes Mitglied des Vereins kann jede vollgeschäftsfähige, natürliche oder juristische Person aus dem In- und Ausland werden, die kein Mitglied einer Organisation ist, die aktiv gegen die Ziele des Vereins arbeitet.
  6. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag (per Brief, Telefax oder eMail), der an den Vorstand gerichtet werden soll.
  7. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen
  8. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.

 

  • § 4Beendigung der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein, Ausschluß oder Tod.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung (per Brief, Telefax oder eMail) gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.
  3. Ein Mitglied kann durch einen Mehrheitsbeschluß aller Vorstandsmitglieder vom Verein ausgeschlossen werden. Der Beschluß des Vorstandes soll schriftlich begründet und dem Mitglied zugesandt werden.

Über den Ausschluß ist die Mitgliederversammlung zu informieren. Über die Bekanntgabe der Begründung in der Mitgliederversammlung entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen.

 

  • § 5  Mitgliedsbeiträge
  1. Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben.
  2. Höhe und Fälligkeit von Mitgliedsbeiträgen wird vom Vorstand festgesetzt.
  3. Ebenfalls kann der Verein freiwillige Zuwendungen und Spenden entgegennehmen. Darunter fällt auch die Übernahme muslimischer Bedürftigensteuer (zakat) und des Fleisches von Opfertieren (Kurban) zur Unterstützung Bedürftiger.
  4. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.

 

  • § 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Alle Mitglieder sind berechtigt, an der Verwirklichung des Satzungszweckes im Rahmen des Ihnen zugewiesenen Aufgabenbereiches aktiv mitzuwirken.
  2. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen, sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  3. Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die vom Vorstand erlassenen Beitrags-, Haus- und sonstigen Ordnungen zu beachten.

 

  • § 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

  • § 8 Vorstand
  1. Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Schatzmeister.
  2. Der 1.Vorsitzende oder sein stellvertretende Vorsitzende sind allein vertretungsberechtigt.
  3. Der Vorstand ist für die Durchführung der Beschlüsse gegenüber der Mitgliederversammlung verantwortlich. Er führt alle Geschäfte, die sich aus den Aufgaben gemäß § 2 dieser Satzung ergeben.
  4. Erklärungen gegenüber der Presse werden vom 1.Vorsitzenden abgegeben, soweit der Vorstand nichts anderes bestimmt.

 

  • § 9 Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, sowie Aufstellung der Tagesordnung,
  2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
  3. Buchführung und Erstellung des Jahresberichtes,
  4. Beschlußfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,
  5. Beschlußfassung über den Ausschluß von Mitgliedern,
  6. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
  7. Erlaß von Beitrags-, Haus- und sonstigen Ordnungen, die nicht Bestandteil der Satzung sind,

 

  • § 10 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Der Vorstand bleibt jedoch bis zu seiner Neuwahl im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Zu Vorstandsmitgliedern können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden. Das alleinige Vorschlagsrecht für die Kandidatur haben die Mitglieder. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
  2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann die Mitgliederversammlung für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.

 

  • § 11 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes
  1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretendem Vorsitzendem, einberufen werden. Die Tagesordnung soll angekündigt werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.
  2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit in der Satzung nicht etwas anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die des Vizepräsidenten.
  3. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren (per Brief, Telefax oder eMail) beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlußfassung zustimmen.

 

  • § 12 Mitgliederversammlung
  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann nur ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich (per Brief, Telefax oder eMail) bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
  2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
  3. a) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
  4. b) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und Entlastung des
  5. c) Beschlußfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
  6. d) Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

  • § 13 Einberufung der Mitgliederversammlung
  1. Mindestens alle zwei Jahre einmal, möglichst im ersten Quartal, findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen (per Brief, Telefax oder eMail). Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse (per Brief, Telefax oder eMail) gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
  2. Jedes ordentliche Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich (per Brief, Telefax oder eMail) eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
  3. Fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder haben nur ein Beratungsrecht.

 

  • § 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich (per Brief, Telefax oder eMail) unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

 

  • § 15 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertreter, geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß übertragen werden.
  2. Zu Beginn der Mitgliederversammlung bestimmt der Versammlungsleiter einen Schriftführer, der ein Protokoll aufzunehmen hat. Das Protokoll ist vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
  3. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich erfolgen, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  4. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend oder per Vollmacht gemäß § 13 (1) vertreten ist. Bei Beschlußunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung bzw. zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  6. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
  • § 16 Rechnungswesen
  1. Der Schatzmeister ist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich.
  2. Er hat Auszahlungen nur zu leisten, wenn der Vorsitzende oder im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter schriftlich eine Auszahlungsanordnung erteilt hat und wenn nach dem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Vorantrag Geldbeträge für die Ausgabezwecke vorgesehen sind.
  3. Über alle Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen.
  4. Am Ende des Geschäftsjahres legt er gegenüber dem Kassenprüfer Rechnung. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 1 Jahr gewählt. Sie prüfen halbjährlich die Kassengeschäfte und erstatten vor der Mitgliederversammlung Bericht.

 

  • § 17 Auflösung des Vereins
  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden (§ 15 (5)).
  2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Präsident und der Vizepräsident gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für gemeinnützige Bildungseinrichtungen zu.
  4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

  • § 19 Erfüllungsort, Gerichtsstand, Haftung
  1. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Angelegenheiten des Vereins ist Göppingen, Deutschland.
  2. Der Verein und seine Mitglieder haften den Vereinsmitgliedern gegenüber - soweit dies gesetzlich zulässig beschränkt werden kann - grundsätzlich nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.